Tagung “Wohnen für alle” 2018

Impulse, Austausch und Gespräche zu neuen Wohnmodellen

© Soziale Stadtbausteine
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Wohnen für Alle

Impulse, Austausch und Gespräche zu neuen Wohnmodellen am Campus Minden

Prof. Dr. A. Uffelmann, Minden, d. 02.02.2018

 

Die zweite Tagung zum Thema „Wohnen für alle“ am Campus Minden der FH Bielefeld, am 25.01.2018, ausgerichtet in Kooperation mit der Stadt Minden und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen war wieder ein schöner Erfolg mit einer positiven Resonanz.

 

Die Teilnehmer der Veranstaltung kamen wieder aus verschiedenen Bereichen. Vertreter von Städten und Kommunen, besonders aus Minden, sowie Genossenschaften, trafen Professoren, Studierenden aus der FH Bielefeld/Campus Minden und Kollegen aus der Architektur und Stadtplanung.

Ab 10:00h waren die Vorträge der vier Referenten: Franz Sumnitsch, BKK-3 aus Wien, Florian Köhl, Fatkoehl aus Berlin, Olaf Scheinpflug – Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal und Rainer Hofmann – bogevitschs buero aus München im Audimax zu hören.

Das Thema Wohnen stand erneut zur Diskussion hinsichtlich einer komplexen Sicht auf zukünftige Versorgungsmöglichkeiten im Quartier und der Beschaffung von preiswertem Wohnraum vor dem Hintergrund steigender Baupreise. Die wachsenden energetischen Anforderungen sowie die Betrachtung einer integrativen Sozialen Mischung der Wohnquartiere und deren praktische Umsetzung waren ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt.

 

Den Hintergrund der Veranstaltung bildet die Informationsplattform www.soziale-stadtbausteine.de, die sich mit Projekten der FH Bielefeld / Campus Minden ab 2004 entwickelt hat und zeigt seit 2013 „Best Practice“ Beispiele aus der Architektur und Stadtplanung sowie Innovationen aus dem UniversalDesign. Der Schwerpunkt für 2017 ist das Thema: „Wohnen für Alle“ gewesen. Neben der Darstellung aktueller Partizipationsprozesse gilt das Interesse auch Organisations- und Fertigungsweisen.

 

Die innovativen Konzepte der Vortragenden, die den Bogen von der Darstellung von Partizipationsprozessen, über gestalterisch anspruchsvolle Architektur bis hin zur praktischen Umsetzung spannten, fesselten die Zuhörer bis zum Ende der Veranstaltung.

Die Veranstaltung endete am Nachmittag mit einem diskussionsfreudigen Ausklang und dem Ausblick auf das Thema des kommenden Jahres: „Ländliche Lebensräume“, welches sich in einem ähnlichen Format präsentieren wird, verbunden mit Arbeiten aus der Hochschule. Studien und Vorträge hinsichtlich der Stärkung und Revitalisierung strukturschwacher, ländlicher Regionen werden dann im Focus stehen.